Traditionshotel im
Kleinwalsertal

Damals bis Heute

Der Almhof wurde im Winter 1967/68 von Friedhelm und Ingrid Rupp übernommen, damals hieß das Haus Café Fuchshofer und war ein beliebter Treffpunkt der Skilehrer mit ihren Brett’l-Aspiranten. Zu dieser Zeit verlief der einzige Zufahrts- und Zugangsweg noch vom Haus Waldeck als steiler und schmaler Weg herauf zum Hotel. Erst im Jahr 1971 konnte die neue Zufahrts-Trasse vom Kanzelwandparkplatz zum Haus errichtet werden. Die Zufahrts-Trasse ermöglichte auch einen vollständigen Um- und Erweiterungsbau des damaligen Café Fuchshofer in den jetzigen Almhof Rupp.

In den Jahren 73-74 wurden dann erstmalig alle Zimmer auf einen zeitgenössischen Stand gebracht und das erste Hallenbad in Riezlern gebaut. In den Folgejahren wurden ständig Qualitätsverbesserungen im Haus durchgeführt.

Veränderungen

im Sinne des Fortschritts

Im Jahr 1981 wurde in weiser Voraussicht eine Dachabsorberanlage mit Wärmerückgewinnung aus Energiespargründen installiert, welche seinerzeit als Pilotprojekt im Kleinwalsertal galt. Mit dieser Dachabsorberanlage, welche bis heute noch voll funktionsfähig ist, wird immerhin bis zu 50 KW Energie hergestellt, vorrangig zu Kühlung des Weißwein- und Gemüsekeller. Die Umwelt-Schadstoffbelastung konnte mit dieser Maßnahme ebenfalls reduziert werden.

In den Jahren 1996 bis 2000 entstand die neue Sauna- und Hallenbadanlage. Beim Schwimmbad wurde verstärkt das Augenmerk auf die wohltuende Unterwasser-Whirl-Einrichtung gelegt, welche mit den Massagedüsen und der Massagestraße für jeden Wanderer und Skifahrer eine angenehme und muskelentspannende Wirkung hat.

Um den Energieverbrauch, so gering wie möglich zuhalten wurde nach dem Bau des neuen Hallenbades eine Energieoptimierung eingeführt.

Dieses System erfasst alle elektrischen Geräte im Haus und steuert bzw. optimiert deren Ein- und Abschaltprozesse. Ebenfalls im Jahr 2002 wurden alle Zimmer komplett neugestaltet und auch erweitert. Man nutzte die Gelegenheit um auch die Isolierung des Hauses zu erneuern und damit den Energieverbrauch weiter zu optimieren bzw. zu reduzieren.

Bis zum Winter 2009 besaß das Haus eine eigene Quellwasserversorgung mit der Grander-Wasser-Aufbereitung. Im Winter 2009, welcher von extremer Trockenheit und Kälte gekennzeichnet war, wurde auf die Gemeindeversorgung umgestellt. Nach wie vor ist aber die Grander-Aufbereitung vorhanden.

Im Jahr 2012/13 wurde eine Tiefgarage mit elf Stellplätzen befahrbarem Dach fertig gestellt. Von der Tiefgarage aus gelangt man über einen unterirdischen Durchgang direkt ins Hotel. Für unsere Gäste im Hotel und in den Appartements haben wir großzügige Umkleideräume für den Besuch im Wellnessbereich und Schwimmbad geschaffen. In diesem Zuge wurde auch die Zufahrt zum Hotel erneuert. Das Problem der Schneeräumung hat man dadurch in den Griff bekommen. Zusätzlich kann das Parkdeck bei Schneefall beheizt werden.

Im Jahr 2014 wurde die Ölheizung stillgelegt und die Energieversorgung des Hauses mit einem eigenen Blockheiz-Kraftwerk ausgestattet. Dadurch ergibt sich ein Drittel Stromersparnis. Die Beheizung wurde von der Fernwärme Kleinwalsertal übernommen (Hackschnitzel-Energie an der Schwarzwassertalstraße).

Moderne Tradition

der Almhof heute

Energie, Mut, Motivation und – dann und wann – auch ein Quäntchen Glück waren notwendig, um den Almhof zu dem zu machen, was er heute ist: ein Traditionshotel in moderner Form.

Seit Mai 2019 genießt Friedhelm Rupp seinen Ruhestand und hat die Geschäftsführung an Daniel Schüller übergeben. Wie eh und je sehen auch wir den kommenden Jahren mit Optimismus entgegen. Verbunden mit der Hoffnung, dass die vielen Stammgäste uns die Treue halten. Aber auch das Mittragen von Visionen, der Mut und die Neugier auf etwas Neues, sowie respektvoller Umgang mit Veränderungen.